Doppelausstellung: Othmar Eder | Gian Häne
3. April – 29. Mai 2011
Vernissage: Sonntag, 3. April 2011, 11.30h
Museum Bickel Walenstadt
Beide Künstler arbeiten mit Medien, die eine Affinität zum Handwerk voraussetzen. Inhaltlich verbindet sie das Thema Berge. Gian Häne, aus Davos kommend, stellt Berglandschaften im Holzschnitt dar, wobei die Druckstöcke selber zu Objekten werden, ohne in den Dienst eines flachen Abbilds zu treten. In unzähligen Furchen zeichnet er Licht- und Schattenflächen und Volumen nach. Diese Druckplatten werden zwar eingefärbt, dann aber so, in ihrer dreidimensionalen, greifbaren Präsenz belassen.
Auch Othmar Eder arbeitet in Linien, ist durch und durch Zeichner. Wobei er oft eine ganz spezielle Technik anwendet, um Fotografien auf Papier zu übertragen: Die Bilder werden mit einem Bleistift durch ein Kohlepapier nachgezeichnet und so aus der fotografischen Fiktion in eine materielle Präsenz (des Kohlestaubs) geführt. Nicht immer ist der Inhalt wiedererkennbar, figurative Elemente sind jedoch wichtig. Seine Sujets findet Othmar Eder in Zeitungen, in Landschaften oder im Archiv der Erinnerung.
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